Dépôt de gerbe du Maire de Tulle

Huldigungen an die Opfer des Massakers von La Bachellerie

ZEREMONIE AM 8. JUNI

An der Stelle der heutigen Gendarmerieschule stand einst ein altes bürgerliches Haus aus dem 17. Jahrhundert.
Am Abend des 8. Juni drangen SS-Soldaten der Division Das Reich in das Anwesen ein, in dem zwei Familien lebten: die Familie Presset im Erdgeschoss und die Familie Bordes im ersten Stock. Schüsse fielen. Zwei Menschen verloren ihr Leben: der 15-jährige Sohn Joseph Presset und der Schwiegersohn von Herrn Presset, Louis Chauzeix.

Außerdem verstarb Marcel Chassaing, der Sohn eines Landwirts, am 8. Juni. Er war am Vortag auf dem Weg zwischen Bachellerie und Blaye verwundet und ins Krankenhaus von Tulle gebracht worden.

Zu dieser schrecklichen Bilanz kommt noch das furchtbare Schicksal von Frau Catte, geborene Marcelle Carré, hinzu. Sie wurde tödlich verletzt und rang die ganze Nacht mit dem Tod, geborgen in den Armen ihrer erst viereinhalbjährigen Tochter Anne Marie – wie es der Bericht zu Foto 1 „Das Blut meiner Mutter“ bezeugt.

Diese Tragödie ereignete sich also auf dem Gelände der heutigen Gendarmeriekaserne, der sogenannten Bachellerie. In Würdigung der Opfer stimmten die verschiedenen Behörden zu, dass die Gedenkstele rechtmäßig innerhalb des Geländes der Gendarmerieschule errichtet werden durfte. Die nachfolgenden Fotos halten diese bewegende Zeremonie fest:

Texte de la Stèle-min
P1 : Le sang de ma mère
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